Warum Verbote beim Intervallfasten kontraproduktiv sind

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Du denkst, dass du als Intervallfasten-Anfänger deine Ernährung komplett umstellen musst? Das ist kein Wunder, schließlich wird einem bei jeder Diät eingetrichtert, dass man auf vieles verzichten muss, um seine Ziele zu erreichen. So nach dem Motto: Abnehmen mit Genuss? Geht nicht!

In diesem Artikel erfährst du, wieso Verbote nicht die Lösung sind und wie du mit Intervallfasten ein entspannteres Verhältnis zum Essen entwickelst.

 

Oft erreichen uns Fragen wie…⁠

„Darf ich in der Essenszeit ein Stück Kuchen essen?”

„Was ist mit meinem Bier am Abend?”

„Sollte ich im Lokal statt Pizza lieber nur einen Salat bestellen?”

Eines ist klar: Natürlich ist es für deinen Erfolg förderlich, wenn du in den Essensperioden auf eine gesunde Ernährung setzt. Trotzdem gilt: Genieß das, was du gern hast. Aber tu das eben ganz bewusst!

 

Das Problem mit verbotenen Lebensmitteln

Du denkst vielleicht, bestimmte Nahrungsmittel zu verbannen, gehört zu einer gesunden Ernährung dazu. Das stimmt auch bis zu einem gewissen Grad. Verbote und Verzicht können sich aber auch negativ auf deine Psyche und sogar auf den Körper auswirken!

Hier sind 3 Gründe, wieso du auf deinem Weg zu deinen Zielen nicht mit Verboten arbeiten solltest:

1. Verbote erfordern extrem viel Willenskraft.

Vielleicht siehst du sogar kurzfristig Erfolge, wenn du auf vieles verzichtest. Die Wahrscheinlichkeit aber, dass du deinen strikten Ernährungsplan auf Dauer einhältst, ist extrem gering. Dein Scheitern ist vorprogrammiert, wenn du dir alles verbietest.

Wie wäre es, wenn du einen Weg ohne Verbote finden würdest, der (vielleicht für immer) in dein Leben passt? Genau dafür lohnt es sich umzudenken.

2. Verbote führen zu Stress.

Verbote, ganz egal welcher Art, lösen im menschlichen Gehirn erst einmal Stress aus. Und Stress ist DER Abnehmkiller Nummer Eins! Bei Stress bildet unser Hirn in der Nebennierenrinde das Stresshormon Cortisol. Ursprünglich ist das ein schlauer Schachzug unseres Körpers: Cortisol gibt uns nämlich einen enormen Energieschub, sodass wir in einer Notsituation Reserven mobilisieren können.

Das Problem dabei: Cortisol hemmt auch den Fettabbau! Generell gilt es also, den Stress im Griff zu haben und unnötigen Stress zu vermeiden.

3. Verbote schränken dich ein.

Genuss gehört zum Leben einfach dazu. Wenn du dir hin und wieder Dinge gönnst, die dir richtig gut schmecken, bist du nicht nur zufriedener: Dir fällt es auch leichter, im Anschluss wieder zu gesunden Lebensmittel zu greifen! Versuch’s mal mit einer anderen Sichtweise: Im Vergleich zu „Ich esse ab heute keinen Kuchen mehr“ hört sich doch „Ich habe voller Genuss ein Stück Kuchen gegessen und bin jetzt glücklich und zufrieden“ viel besser an!

Dir ab und an eine Leckerei bewusst zu erlauben, macht den Unterschied.

 

Mit Intervallfasten bewusst genießen lernen

Das Tolle am Intervallfasten ist, dass es dir eben nicht vorschreibt, was du essen darfst und was nicht. Natürlich ist Intervallfasten kein Freifahrtschein: Eine ausgewogene Ernährung ist und bleibt ein wichtiger Baustein eines gesunden Lebensstils und ist auch wichtig für deinen Fortschritt⁠.

Bevor du dich aber mit Verboten quälst, ändere doch erst einmal eine Sache – nämlich WANN du isst. Das allein macht oft schon einen großen Unterschied und setzt großartige Prozesse in Gang.⁠

Beim Intervallfasten geht es um viel mehr als nur um schnelle Erfolge. Es geht darum, deine Beziehung zum Essen dauerhaft zu verbessern.

 

So verbesserst du mit Intervallfasten deine Beziehung zum Essen

Statt Nahrungsmittel als „gut“, „schlecht“ oder „verboten“ zu klassifizieren, konzentriere dich erst mal darauf, deine Fastenzeiten einzuhalten. Achte im zweiten Schritt darauf, deine Ernährung so zu gestalten, dass du nährsttoffreich isst. Wenn du dir dann einmal etwas gönnen willst, dann tu das, aber eben bewusst.

Mit diesem Bewusstsein ist Intervallfasten viel mehr als eine Methode auf Zeit: Es kann dein Lebensstil werden!

 

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