Was ist die Idee vom Intervall-Fasten?

Intervall-Fasten, auch Intermittierendes Fasten genannt, basiert auf dem Gedanken, dass unser Körper von Natur aus darauf ausgelegt ist, längere Perioden ohne Nahrungszunahme auszukommen. Man nimmt an, dass unsere Urahnen als Jäger und Sammler keine festgelegten Mahlzeiten wie Frühstück, Mittagessen und Abendessen kannten. Vielmehr war z.B. das Jagdglück entscheidend, ob sich eine Sippe die Mägen vollschlagen konnte – oder eben nicht. Heutzutage herrscht dagegen in den westlichen Ländern ein Nahrungsmittelüberschuss, und die festen Mahlzeiten sind an die Stelle der natürlichen Mangel-Überschuss-Perioden getreten. Der moderne Mensch hat jedoch immer noch die identischen Gene wie seine Vorfahren vor 30.000 Jahren. Die Folge sind neben Übergewicht und anderen Zivilisationskrankheiten wie Diabetes auch der Verlust des natürlichen Erlebnis von Hunger und die Lust am Essen.

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