Intervallfasten und Immunsystem: Wie Intervallfasten die Abwehrkräfte steigert und die Gesundheit stärkt

Intervallfasten stärkt Gesundheit, Immunsystem und Abwehrkräfte. In Zeiten von Corona und Covid-19 ist das eine wichtige Botschaft!

Die Forschung arbeitet mit Hochdruck an einem Impfstoff und Medikamenten zur Behandlung. Vieles ist noch unklar, aber eines ist sicher: Neben der richtigen Hygiene und weiteren Sofortmaßnahmen kann ein starkes Immunsystem helfen, sich vor einer Ansteckung zu schützen oder den Verlauf abzumildern.

In diesem Beitrag wollen wir dir zeigen, wie du Intervallfasten richtig anwendest, um deine Abwehrkräfte zu stärken. Erst einmal gilt es, ein paar Fragen zu klären.

 

Ist Intervallfasten jetzt gesund?

Es ist eine echt verrückte Zeit gerade… Vielleicht stellst du dir die Frage, ob es gerade wirklich Sinn macht zu fasten.

Nun, gerade jetzt geht es darum, gesunde Entscheidungen zu treffen. Und Intervallfasten gehört definitiv dazu!

Die wichtigste Botschaft vorne weg: Intervallfasten schadet grundsätzlich NICHT deiner Gesundheit!⁠ Im Gegenteil, Langzeitstudien am Menschen beweisen: Intervallfasten stärkt dein Immunsystem!⁠

Es gibt ja Hinweise darauf, dass das Corona-Virus besonders für ältere Menschen und chronisch Kranke gefährlich ist. Einige Studien zeigen, dass Intervallfasten gezielt wichtige Blutwerte wie Entzündungsmarker, Blutzucker- und Cholesterinwerte oder den Blutdruck verbessert und du dadurch zahlreichen chronischen Krankheiten vorbeugen und den Alterungsprozess verlangsamen kannst.

Wie genau stärkt Intervallfasten mein Immunsystem?

Intervallfasten wirkt effektiv auf vielen unterschiedlichen Ebenen und stärkt nachhaltig deine Gesundheit, dein Immunsystem und deine Abwehrkräfte:

  1. Intervallfasten macht die Zellen resistenter gegen Stress und damit widerstandsfähiger gegen „Eindringlinge” wie Viren, Bakterien und andere Krankheitserreger.
  2. Intervallfasten kann wie ein Neustart für das Immunsystem wirken. Kaputte Immunzellen werden beim Fasten abgebaut, intakte ziehen sich ins nährstoffreiche Knochenmark zurück und werden dort geschützt. Mit der Energie aus der Nahrungsaufnahme werden die Stammzellen dann zur Neubildung von noch wirkungsvolleren Immunzellen angeregt.⁠
  3. Intervallfasten verstärkt die Autophagie. Das ist eine Art körpereigene Müllabfuhr, die kaputte und kranke Zellen, Krankheitserreger und andere schädigende Substanzen abbaut, den Körper entgiftet und das Immunsystem zusätzlich aktiviert.⁠
  4. Durch die Pause vom Essen machst du deine Verdauungsorgane noch leistungsfähiger. Sie können die Nährstoffe aus der Nahrung besser verwerten und versorgen den Körper dadurch mit der nötigen Energie. Ein starker Darm ist so wichtig, denn dort sitzen rund zwei Drittel deines Immunsystems!⁠

Aktuelle Studien zeigen, dass Intervallfasten das Immunsystem stärkt, es so vor Infekten schützen und effektiv gegen Krankheitserreger ankämpfen kann.

Was muss ich jetzt beim Intervallfasten beachten?

Die klare Antwort auf die Frage „Muss ich jetzt mit dem Fasten aufhören?” lautet: Nein!⁠ Es kommt nur darauf an, dass du es richtig machst. Hier sind unsere Empfehlungen:⁠

  1. Bevorzuge kürzere Fastenzeiten (<24h), um deinen Körper nicht zu viel Stress auszusetzen.⁠
  2. Achte auf eine gesunde Ernährung mit wenig Zucker und verarbeiteten Produkten.⁠ Lies mehr dazu in unserem Blog!
  3. Kümmere dich um ausreichend Entspannung von Panik und Stress.⁠

Falls du krank bist und dich nicht gut fühlst, setze auf jeden Fall vorübergehend mit dem Fasten aus!⁠ Bei bakteriellen Infektionen kann Fasten den Heilungsprozess unterstützen, bei einem Virus kommt es stärker auf die richtige Nahrung an. Folge stets dem Rat deines Arztes, deine Gesundheit hat immer Priorität!⁠

Das Fazit: Mit Intervallfasten tust du deiner Gesundheit nachhaltig etwas Gutes! Du stärkst dein Immunsystem und entwickelst Stück für Stück neue, gesunde Gewohnheiten.⁠ Davon können du und deine Gesundheit besonders in dieser Zeit sehr profitieren!

8 Gedanken zu „Intervallfasten und Immunsystem: Wie Intervallfasten die Abwehrkräfte steigert und die Gesundheit stärkt

    • Jenny M. Autor des BeitragsAntworten

      Hallo Irene,

      das ist prinzipiell möglich. Nur eine Mahlzeit am Tag ist allerdings herausfordernd, weil du damit trotzdem deinen Tagesbedarf an Nährstoffen abdecken solltest. Für Einsteiger empfehlen wir zum Start einen sanften Plan wie 14-10 oder 16-8, um den Körper in den ersten 2-3 Wochen allmählich an das Fasten zu gewöhnen. Dann kannst du dich Stück für Stück steigern, wenn du das wünschst.

      Wenn du morgens fasten möchtest, dann achte bitte darauf, deinen Kaffee ohne Milch, Zucker, Süßstoffe und andere Zusätze zu trinken, ansonsten beeinflusst du deinen Insulinspiegel und brichst damit dein Fasten.

      Für weitere Fragen wende dich gerne an info@bodyfast.de

      Alles Gute für dich!

  1. Renate Banck Antworten

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    Ich habe mit Intervallfasten vor einem Jahr angefangen, mit zunächst sehr gutem Erfolg. Habe 7 Kilo abgenommen ohne große Probleme. Aber leider hat sich mein Stoffwechsel umgestellt, so daß ich jetzt wieder zunehme. Was könnte ich ändern um wieder einen Erfolg zu erkennen?
    Ich möchte gerne weitermachen mit 16:8, weil ich die vielen Vorteile sehe, aber die Waage frustriert mich!
    Mit freundlichen Grüßen Renate Banck

    • Jenny M. Autor des BeitragsAntworten

      Hallo liebe Renate,

      zunächst einmal Glückwunsch zu deinen bisherigen Erfolgen!

      Eine Möglichkeit wäre, dass du deine Fastenzeiten etwas variierst, also z.B. mal eine Woche das Frühstück weglassen, in der nächsten das Abendessen. Oder du wählst mal einen anderen Plan und wechselst zwischen diesen ab, also eine Woche 16-8, dann 18-6, dann 14-10 usw. Das alles gibt deinem Körper neue Impulse und wirkt Gewohnheitseffekten entgegen. Genau das macht auch der Coach, dich immer wieder neu zu fordern.

      Dann gilt es für dich zu prüfen, ob du auch ausreichend trinkst, denn Wasser ist die Basis deines Erfolgs. Mindestens 2,5 Liter sollten es pro Tag sein. In den nächsten Tagen kannst du deine Wasseraufnahme sogar in unserer App tracken 😉

      Außerdem empfehlen wir dir, 1-2 Mal pro Monat deine Maße zu nehmen, die Waage zeigt manchmal Stillstand, obwohl sich in deinem Körper etwas tut! So kannst du deine Fortschritte viel genauer verfolgen!

      Du sprichst von einer Stoffwechselumstellung. Hast du im Moment viel Stress? Das kann blockieren. Sorge für ausreichend Entspannung und tu dir öfter mal etwas Gutes. Sollte sich partout nichts tun, sprich ggf. mal mit einem Arzt, ob da vielleicht mehr dahintersteckt.

      Bei weiteren Fragen wende dich gerne an info@bodyfast.de
      Alles Gute für dich!

  2. Rupert Rainer Antworten

    Die Autophagie wirkt scheinbar nur wenn man von 16 Uhr weg die 16 Stunden gefastet werden.
    Ich habe 20 Uhr bis 12 Uhr mehr als neun Monate praktiziert, aber mit mäßigem Erfolg was das Gewicht anbelangt. Trotz viel Bewegung und halbwegs ausgeglichener Ernährung.
    Wenn die Zellerneuerung in meinem Rhythmus nicht einsetzt, sehe ich auch wenig Sinn im 16/8 Intervall.

    • Jenny M. Autor des BeitragsAntworten

      Hallo Rainer,

      für den Start der Autophagie ist nicht die Uhrzeit relevant, sondern ausschließlich die Fastenzeit.
      Mann geht davon aus, dass 12-14h nach der letzten Mahlzeit die Autophagie einsetzt. Dabei ist es egal, ob die letzte Mahlzeit um 16 oder um 20 Uhr war, sofern du danach mindestens 12h nichts isst 😉

      Alles Gute für dich!

      • B. Welzhofer Antworten

        Hallo, soll man vom Intervallfasten Pausen einlegen oder kann man das quasi endlos weiter führen?
        Vielen Dank und bleibt gesund:-)

        • Svenja Taubert Antworten

          Beim Intervallfasten handelt es sich (anders als bei einer Diät) um eine dauerhafte Ernährungsumstellung. Du kannst somit für unbegrenzte Zeit an unserem Fastenprogramm teilnehmen.

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