Wie sich dein Körper mit Intervallfasten selbst reinigt und entgiftet: der Autophagie-Effekt

„Autophagie“ (Zellreinigung) und der Einfluss des Intervallfastens

Unsere Zellen arbeiten täglich auf Hochtouren. Auch sie müssen fit und gesund gehalten werden. Eine Methode dazu ist die regelmäßige Zellreinigung. Dabei hilft das Intervallfasten. Wie das regelmäßige periodische Fasten die Autophagie genau unterstützt, lesen Sie hier.

Was ist Autophagie überhaupt?

Autophagie bzw. Autophagozytose beschreibt die selbsttätige Zellreinigung im menschlichen Körper. Sie dient dazu, die Zellen gesund und fit zu halten. Unser Körper ist ein Wunderwerk. So führt der die Zellreinigung selbstständig durch. Das bedeutet, dass Zellen bewusst zerstört und abgebaut werden, wenn sie krank oder beschädigt sind. Neue Zellen werden aufgebaut und ersetzen die funktionslosen, die zu Energie umgewandelt werden. Dies macht der Körper automatisch, kann jedoch von außen bewusst unterstützt werden. Dazu gehört eine zucker- und kohlenhydratarme Ernährung, Intervalltraining, Kraftsport, Kaffee und eben Fasten.

Was ist Intervallfasten?

Unter Intervallfasten versteht man das regelmäßige Fasten über einen bestimmten Zeitraum. Normalerweise kennt man das Fasten besonders aus der christlichen Religion in der Zeit zwischen Aschermittwoch und Ostern. Hierbei verzichtet man bewusst auf bestimmte Lebensmittel. Was eigentlich eine religiöse Bedeutung hat, hat gesundheitlich ebenfalls viele positive Auswirkungen. Der Körper wird in einen Mangelzustand versetzt, beginnt schädliche Fette abzubauen, hat aber auch die notwendige Zeit, sich selbst zu reinigen, da er nicht mit der Verdauung beschäftigt ist. Tierstudien zeigten z.B., dass sich die Bauchspeicheldrüse von diabetischen Mäusen durch regelmäßiges Fasten wieder komplett regenerieren konnte und die Diabetes geheilt war. Auch aktuelle Studien beim Menschen sind hier sehr vielversprechend. Das Intervallfasten beschränkt sich nicht auf einen längeren Zeitraum, sondern auf einen Tag oder mehrere Stunden. Das bedeutet, dass für 8 Stunden gegessen und für 16 gefastet wird. Zwischen 11 und 19 Uhr kann man z.B. bei einer der zahlreichen Fastenvarianten essen, was man möchte, danach ist alles außer Wasser und Tee tabu.

Wie unterstützt Intervallfasten die Autophagie?

Normales Fasten hat den Nachteil, dass der Körper ab einem bestimmten Punkt auch aus den Reserven nicht mehr genug Nährstoffe bekommt, um dem Körper ausreichend Energie zur Verfügung zu stellen. Er fällt in eine Art Schlaf und stellt auf Sparbetrieb. Wird dann wieder Energie in Form von Nahrung zugeführt, wird diese sofort aufgenommen und lagert sich für weitere „Notphasen“ (wie eine längere Fastenperiode vom Körper abgespeichert wird) als Fett wieder ein. So entsteht der berühmte JoJo- Effekt. Hält die Schlafphase zu lange an, sterben die Zellen ab. Dies wird mit Intervallfasten vermieden. Weder sterben Zellen ab, noch fällt der Körper in einen Schlaf. Die begrenzte Unterversorgung an Nährstoffen wird beim Intervallfasten nur dafür genutzt, die kranken und abgestorbenen Zellen abzubauen.
Aktuell wird von einigen Experten zwar empfohlen, über den Tag verteilt 5 bis 6 Mahlzeiten zu essen, damit der Insulinspiegel kontinuierlich hoch gehalten wird und somit auch Heißhungerattacken vermieden werden können. Das Problem dabei ist aber, dass der Körper ständig auf Nahrungsverarbeitung läuft und damit keine Zeit hat, sich um die Zellenreinigung zu kümmern. Daher bleiben die Zellen im Körper, obwohl sie nicht arbeiten können. Intervallfasten hat zudem einen sehr positiven Effekt auf den Blutzuckerspiegel und dessen Regulation und so sind die ständigen Mahlzeiten auch nicht mehr notwendig.
Das Intervallfasten, am besten mit einem großen Glas Wasser oder Tee am Morgen (natürlich ist eine Tasse Kaffee auch erlaubt), ohne Milch und Zucker, sorgt dafür, dass der Körper Energie erhält und anschließend die Möglichkeit hat, den Insulinspiegel zu senken und dadurch zur Zellreinigung überzugehen.
Durch das Intervallfasten können Zellen abgebaut werden, die potentiell auch zu Geschwüren oder auch möglicherweise zu Krebs führen können. Zahlreiche Studien zeigen auch hier positive Effekte. Der Körper erkennt, dass sie nicht funktionsfähig sind, und verwandelt sie in Energie. So ist die Gefahr gebunden.

Fazit: Autophagie in Verbindung mit Intervallfasten

Durch das Intervallfasten wird die Autophagie positiv beeinflusst. Dadurch, dass es wenig Verzicht ist und in der Zeit des Essens alles erlaubt ist, ist es keine Diät und führt somit auch nicht zu einem JoJo- Effekt. Es hilft, die Zellen regelmäßig zu erneuern und damit auch Mutationen vorzubeugen.

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