Die sieben größten Fehler beim Intervallfasten

Intermittierendes Fasten ist ganz einfach. Zu bestimmten Zeiten isst du nichts, trinkst nur Wasser oder ungesüßten Tee oder Kaffee. Die Gesundheits- und Abnehm-Effekte sind enorm, wie wir es in anderen Artikeln schon beschrieben haben. Trotz allem kann man ein paar Fehler machen, die den erzielten Erfolg verzögern oder verhindern können. Die wichtigsten Fehlerchen haben wir dir hier zusammengefasst.

1. Du hast falsche Erwartungen

Beim Intervallfasten geht es an erster Stelle darum, den Körper an den neuen Rhythmus zu gewöhnen: Dem Körper wird ganz bewusst eine kleine Pause vom (übermäßigem) Essen gegönnt. Sei also geduldig mit ihm, da er es doch seit vielen Jahren daran gewohnt ist, dass ihm Nahrung zugeführt wird, wann immer er danach verlangt. Nun wird ihm diese Energiequelle von heute auf morgen für eine gewisse Zeit entzogen. Und damit muss er erst einmal zurechtkommen! Vielleicht fühlst Du Dich bereits nach einigen Tagen entmutigt, wenn die ersten sichtbaren Erfolge auf sich warten lassen. Es sei jedoch gesagt, dass der Körper in der Regel mindestens zwei Wochen Eingewöhnungszeit braucht!

2. Du isst (immer noch) zu viel!

Ganz egal, für welche Diätmethode Du Dich entscheidest, um Fett zu reduzieren, ist ein Kaloriendefizit notwendig. Dasselbe gilt auch für das Intervallfasten! Vielen Ratgebern zufolge scheint es so, als sei die Kalorienzahl in der Essensphase völlig unbedeutend. Aber was zu viel ist, wird wie immer in Fett umgewandelt und macht sich ganz schnell als unschöne Polsterchen bemerkbar. Das Intervallfasten funktioniert nur, wenn Du in der Essenphase auch mit Bedacht isst. Das heißt übersetzt: keine Völlerei, einfach ganz normale Portionen-  und wenn es geht, gesund essen.

3. Du isst das Falsche

Wer sich nach der Fastenphase regelrecht auf das Essen stürzt und sich auch den Bauch mit Ungesundem vollschlägt, macht den Plan vom erfolgreichen Abnehmen schnell zunichte. Wie bei jeder Diät sollst Du nicht nur auf die Menge, sondern auch die Wahl der Lebensmittel achten. Eine ausgewogene Ernährung ohne zu viel Zucker ist das A und O, um Dein Gewichtsziel zu erreichen. Beim Intervallfasten ist es außerdem wichtig, dass Du Deinen Ernährungsplan an den neuen Rhythmus anpasst, um Heißhungerattacken zu vermeiden und, um die Versorgung des Körpers mit allen wichtigen Nährstoffen zu garantieren. In der BodyFast-Intervallfasten-App übernimmt das der intelligente Coach für dich, du kannst aber auch in jeder Fastenwoche die Zeiten auf deinen Alltag anpassen.

4. Mangelnde Vorbereitungen

Um erfolgreich abzunehmen, bedarf es einer sorgfältigen Vorbereitung. Wie bereits erwähnt, ist es sehr wichtig, auf die Art und Menge der Lebensmittel zu achten. Ein Wochenplan für jede Mahlzeit sowie eine wöchentliche Einkaufsliste hilft Dir, deine Ernährung im Blick zu behalten. Auch kannst Du damit vermeiden, Kalorienbomben (insbesondere zuckerhaltige Speisen) einzukaufen, die Du entweder sofort nach dem Einkauf in Dich hineinstopfst oder zu Hause griffbereit hältst. Auch muss der Konsum von Alkohol angepasst werden, da in der Fastenphase lediglich Wasser, ungesüßter Tee und schwarzer Kaffee erlaubt sind. Am besten planst Du vor dem eigentlichen Intervallfasten genügend Zeit ein, um Genussmittel wie Alkohol und gezuckerten Kaffee zu reduzieren oder dir diese zu entwöhnen, anstatt die Entwöhnung mit dem ersten Fasten in Angriff nehmen. Denn dies führt schnell zu Entzugserscheinungen, Kopfschmerzen und Stress. Wenn Du aber ein wenig Geduld hast, geht diese Zeit recht schnell vorbei, lass dich davon nur nicht vom Fasten abhalten! Die positiven Effekte werden dich hundertfach belohnen.

5. Du bewegst Dich zu wenig

Wer gesund abnehmen möchte, soll sich nicht vor dem Sport drücken. Körperliche Bewegung sorgt für den Aufbau von Muskelmassen, wofür eine Menge Energie verbraucht wird. Wenn du also während des Intervallfastens nichts tust, weil du denkst, während des Fastens Energie einsparen zu müssen, erzielst du genau das: Dein Stoffwechsel benötigt weniger Energie, sodass die ihm durch die Nahrung zugeführte Energie als Fett in den Zellen abgelagert wird. Gleichzeitig baut der Körper Muskelmassen ab, weil diese einfach nicht mehr benötigt werden. Regelmäßige körperliche Bewegung regt also den Stoffwechsel an, wodurch die Fettverbrennung ordentlich angeheizt wird. Vom regelmäßigem Spazierengehen über Joggen bis hin zum Krafttraining im Studio – das alles ist mit Intervallfasten kompatibel. Gib deinem Körper eine gewisse Gewöhnungsphase, er wird sich sehr schnell anpassen. Schon bald bist du fitter, trainierter und schlanker. Die BodyFast-Wochenchallenges helfen dir dabei, fit zu bleiben und Bewegung in den Alltag zu integrieren. Challenges werden dir vom Coach vorgeschlagen und sind für dich optional.

6. Du schränkst Deinen Alltag zu sehr ein

Nicht jede Form des Intervallfastens passt auch in jeden Tagesablauf. Zudem kommt es manchmal zu unerwarteten Terminen oder Ereignissen. Genau aus diesem Grund lässt das Intervallfasten auch mal eine Verschiebung von 1 bis 2 Stunden zu. Zwar sollte dies nicht allzu oft passieren, da die Essens- und Fastenphasen recht konstant eingehalten werden sollen. Dennoch solltest du dich nicht zu sehr einschränken, da das Durchhaltevermögen, die Motivation und die Freude am Fasten sonst schnell kippen können.

7. Die Form des Intervallfastens passt wohl nicht zu Deiner Lebenssituation

Wenn es Dir recht schwerfällt, Dich an den neuen Rhythmus zu gewöhnen, dann passt die derzeitige Variante des Intervallfastens möglicherweise gar nicht zu deiner Lebenssituation? 5/2, 16/8 oder 10in2 – das Intervallfasten kann in einem unterschiedlichen Essens- und Fastenrhythmus durchgeführt werden. Wenn die eine Variante nicht funktioniert, lohnt es sich durchaus, eine andere auszuprobieren.

Am empfehlenswertesten ist natürlich der BodyFast Fastencoach, der dir deinen Fastenplan jede Woche neu zugeschnitten auf deine persönlichen Daten, Ziele und Vorgaben zusammenstellt. Probier es einfach aus und hol dir die App!

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